Bali – die Insel
Bali - das klingt nach blauem Himmel, Sonne, Palmenstrand und Meer, ...
doch die Indonesische Ferieninsel bietet noch andere bezaubernde Ansichten.
Über viele Generationen hinweg kultivierten die Balinesen ihre Landschaft. Ein ausgewogenes Bewässerungssystem versorgt unzählige, künstlich angelegte Reisterrassen mit dem notwendigen Nass. Ob in weiten Ebenen oder in engen Tälern, überall dominieren die meist saftig grünen Reisterrassen das Landschaftsbild von Bali.
Die Fruchtbarkeit dieser Insel wird ermöglicht durch eine ideale Konstellation aus feucht tropischem Klima und reichhaltiger Vulkanerde. Die noch immer aktiven Vulkane der Insel sind bei wolkenlosem Himmel in der Ferne zu sehen. Aus teilweise noch dichtem Urwald heraus erheben sie sich auf über 3000m.
Von den Balinesen verehrt wie gefürchtet, bilden diese Vulkane einen wichtigen Eckpfeiler in der Inselkultur, welche sowohl den Alltag als auch die Landschaft wie an kaum einem anderen Ort durchdringt.
Auf Bali finden sich Opferstellen an Höhlen, Quellen, Bächen oder bei besonders alten Bäumen, wie auch an Wegkreuzungen, Brücken oder auf den Reisfeldern. Die Pflege dieser Stätten soll Böses abzuwehren und weiterhin reiche Ernten und Wohlstand sichern .
Neben den bekannten Tempelanlagen wie Besakih, Tanah Lot oder Uluwatu
gibt es viele kleinere Tempel, - versteckte Perlen im Dschungel oder an Rande idyllischer Dörfer.
In Herzen der Insel zählt der Affentempel im Wald von Sangeh zu diesen Raritäten.
Abgeschieden vom lauten Alltag ruht ein kleiner Tempelbezirk umgeben von mächtigen Baumriesen und bewacht von zahlreichen freilebenden Affen.
Affenheiligtum von Sangeh
Nahe der Stadt Bangli versteckt sich ein Tempel von besonderem Flair.
Im Pura Kehen befinden sich noch altes Porzellan, das als Tempelschmuck in die Wand eingelassen ist. Kenner des Romans Liebe und Tod auf Bali von Vicky Baum erleben hier einige ihrer treffenden Schilderungen lebendig werden.
Die gesamte Anlage von Pura Kehen ist ebenso beeindruckend wie die einzelnen Details der reich geschmückten Tempelschreine. Nur die ständige Pflege hält den angrenzenden Urwald davon ab, die Anlage zu überwuchern.
Hoch in den Bergen und nahe der Ortschaft Bedugul liegt der Bratan See. In einem gepflegten Blumenpark am Seeufer ist ein alter, buddhistischer Tempel gleich neben dem hinduistischen Tempel Pura Ulun Danu Beratan, der sich bis in den See hinein erstreckt.
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